New York ist eine der beliebtesten Städte der Welt. Die meisten Menschen schätzen die Möglichkeiten, die sich hier nicht nur beruflich sondern auch die Freizeit betreffend, bieten. Denn neben den unglaublichen Hochhäuser die nur von engen Straßenschluchten getrennt sind, gibt es auch erholsame grüne Ecken.

Der Central Park
Das grüne Rechteck in der Mitte der Insel von Manhattan wurde bereits 1859 als Landschaftspark eingerichtet. Bereits vier Jahre später und somit zehn Jahre vor der eigentlichen Fertigstellung bekam er den Status einer nationalen historischen Landmarke. Heute nimmt der Park etwa 6% der Fläche Manhattans ein und hat jährlich ungefähr 25 Millionen Besucher. Mit dem Bau wurde damals begonnen, weil die Bewohner der immer größer werdenden Stadt sich ein Erholungsgebiet wünschten. Es war geplant, in dem Park neben der Gelegenheit für Spaziergänge auch Möglichkeiten für verschiedene Sportarten zu bieten und Spielplätze für die Kinder zu bauen. Es dauerte zehn Jahre, um das Gelände so umzuformen, wie es von den Landschaftsarchitekten geplant war. Die natürlichen Bachläufe wurden in die neuen Seen geleitet, Granit für Gehwege abgesprengt und fast 2 Millionen Kubikmeter Erde bewegt, um den unzähligen Sträuchern und Pflanzen einen guten und tiefen Mutterboden bieten zu können. Es wurden 20.000 Mitarbeiter beschäftigt. Zu Beginn des Parks gab es noch Nutzungsrichtlinien, die der oberen Gesellschaft einen ruhigen Spaziergang ermöglichen sollte.
Die Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten
Doch spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg war der Park vor allem am Abend und in der Nacht zu einem gefährlichem Ort geworden, an dem regelmäßig Straftaten begangen wurden. Prostitution und Diebstahl schreckten viele vom Besuch ab. Aufgrund von Geldmangel wurde schließlich die Pflege auch vernachlässigt. Um dem ein Ende zu setzten wurde 1980 eine Wohltätigkeitsorganisation gegründet, die diese Aufgabe übernommen hat.